Gemeinschaftspraxis, Am Rosengarten 6, 25554 Wilster

Akademische Lehrpraxis der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Informationen zur Homöopathie

Was ist Homöopathie?

Dieses griechische Wort heißt wörtlich übersetzt „ähnliches Leiden“.
Damit ist Folgendes gemeint: In der Homöopathie wird eine Krankheit und Beschwerden mit genau dem Arzneimittel behandelt, welches bei einem gesunden Menschen in großer Menge gegeben exakt jene Beschwerden hervorruft.
Aus den Erfahrungen dieser Mittelprüfungen ist das umfangreiche Wissen um die richtige Verschreibung einer homöopathischen Arznei gewachsen.

Wir wissen nicht, wie Homöopathie wirkt, aber die Erfahrung zeigt, dass es wirkt. Homöopathische Arzneien scheinen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und zwar nachhaltig und über den Einnahmezeitraum hinaus. Voraussetzung ist allerdings,
dass das Mittel gut passend gewählt wurde.

Wobei kann Homöopathie helfen?

Homöopathische Arzneien können bei allen akuten und chronischen Erkrankungen hilfreich sein, auch bei sehr schweren Verläufen. Aber Homöopathie kann und darf keine notwendige chirurgische Behandlung ersetzen, z.B. beim Darmdurchbruch,
bei klaffender Wunde. Und ein homöopathischer Behandlungsversuch darf keinesfalls zu einer Verzögerung einer eiligen Notfallbehandlung führen (z.B. beim Herzinfarkt, beim Schlaganfall). Abgesehen von diesen Einschränkungen lohnt sich jeder Behandlungsversuch von Krankheiten aller Art, auch von Beschwerden,
die zuvor nicht gelindert werden konnten.

Wie arbeitet ein homöopathischer Arzt?

Zu Beginn einer Behandlung wird in einer ausführlichen Fallaufnahme (Dauer je nach Alter und Krankheit bis zu 1 ½ Stunden) ein möglichst genaues Bild des Krankseins aufgezeichnet. Wichtiger als die genaue Krankheitsdiagnose ist die Art
des Krankseins.
Die helfende Arznei muss genau zu diesem Kranksein passen. Da jeder Mensch
– sogar bei genau gleicher Diagnose – anders krank ist, ist es erklärlich, warum bei genau der gleichen Krankheit jeder Patient eine andere Arznei benötigt.

Wie wird die Arznei eingenommen?

Es gibt viele verschiedene Verordnungsempfehlungen unter den Homöopathen. Grundsätzlich gilt jedoch immer:

- akute Erkrankungen brauchen oft sehr häufige Wiederholungen der Mitteleinnahme
  (z.B. 2 Kügelchen alle 10 min)

- chronische Erkrankungen brauchen, ganz anders als in der Schulmedizin,
  seltene Mittelwiederholungen (z.B. 2 Kügelchen alle 2 Monate)

- wenn eine Besserung eintritt, werden die Einnahmepausen größer,
  bzw. wird keine weitere Arznei eingenommen

Kosten

Alle private Krankenkassen übernehmen die Kosten einer homöopathischen Behandlung. Mittlerweile übernehmen auch viele gesetzliche Krankenkassen die entstehenden Kosten. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Weitere Informationen

Buch Tipp: „Homöopathie“, Sven Sommer, GU-Verlag

Internet: www.welt-der-homoeopathie.de

Dr. Charlotte Hübner-Urch
Allgemeinmedizin, Homöopathie

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